BLUE NOTE – A STORY OF MODERN JAZZ

Seit seiner Gründung im Jahre 1939 ist Blue Notes Records der Inbegriff für Jazzmusik. Blue Note hat Musiker, Designer, Filmemacher, Schauspieler und sogar Sportler beeinflusst. Doch kaum jemand weiß, dass dieses Label von zwei deutschen Emigranten gegründet wurde. Die Geschichte von BLUE NOTE ist die Geschichte von Alfred Lion und Francis Wolff, zwei deutschen Juden aus Berlin, die 1939 nach New York emigrierten und aus ihrer Liebe zum Jazz eine Profession gemacht haben. In der Musik der unterdrückten Minderheit des schwarzen Amerika fanden sie eine zweite Heimat. Ohne Geld oder Verbindungen und ohne richtig Englisch zu können, begannen Alfred Lion und Francis Wolff die Musik praktisch unbekannter Künstler aufzunehmen. Heute liest sich die Liste dieser Künstler wie ein “Who is Who” des Jazz: Bud Powell, Thelonious Monk, Art Blakey, Horace Silver, Sonny Rollings, Hank Mobely, Ornette Coleman, Lou Donaldsen, Freddie Hubbard, Herbie Hancock, Joe Henderson, Tony William – sie alle begannen ihre musikalische Laufbahn als Nobody im Tonstudio bei Alfred Lion. Der Film von Julian Benedikt erzählt die Geschichte des legendären New Yorker Plattenlabels. Musiker, Freunde, Partner und Fans der BLUE NOTE-Aufnahmen kommen zu Wort und lassen eine Ära amerikanischer Kulturgeschichte wiederaufleben.

Mit: Wayne Adams, Kareem Abdul-Jabbar, Bob Belden, Joachim-Ernst Berendt, Hans Borgelt, Ron Carter, Joe Chambers,
William Claxton, Bob Cranshaw, Maurice Cullaz, Michael Cuscuna, Thea Dispeker, Rudy Van Gelder, Lorraine Gordon,
Ira Gitler, Johnny Griffin, Hermann Haarmann, Tim Hagens, Herbie Hancock, Al Harewood, Freddie Hubbard, Bobby Hutcherson, Jay Jay Johnson, Konrad Kellen, Charlie Lourie, Ruth Lion, Gill Melle, Brigitte Mira, Marion McClinton, Taj Mahal, Francis Paudras, Eric Person, André Previn, Henri Renaud, Max Roach, Stan Ricker, Carlos Santana, DJ Smash, Horace Silver, Bertrand Tavernier, Tommy Turrentine, Cassandra Wilson

Archivmaterial: Albert Ammons, Frank Wolff, Al Lion, Thelonious Monk, Herbie Hancock, Bud Powell, Sonny Rollins, Horace Silver, Art Blakely, Dexter Gordon, John Coltrane, Andrew Hill, Pete Johnson, Elvin Jones

BLUE NOTE – A STORY OF MODERN JAZZ ist in den Kinos überaus erfolgreich gelaufen und wurde mehrfach ausgezeichnet.

Awards:
- 1998 VISION Award (National Association of Minorities in Communication)
- 1998 PEABODY Award (The University of Georgia)
- 1997 C.I.C.A.E. Award (International Confederation of Art Cinemas)

Nominierungen: 1998 GRAMMY Nomination (“Best Long Video”)
- 1998 ROCKY Nomination (BANFF Television Festival)

© 1996/ 1997 / 90 min.

Produktion: EuroArts Entertainment
Co-Produktion: Arte, SDR, BRAVO Television USA, DR, EMI Blue Note, EMI Toshiba
Produzent: Ulli Pfau
Regie: Julian Benedikt
Kamera: William Rexer II, Georg Steinweh
Schnitt: Andrew Hulme
Format: S-16 mm / 35 mm / Farbe